Hilfe & FAQ / Boiler

Was ist ein Tarifschütz beim Boiler?

Kurz gesagt

Ein Tarifschütz ist ein Schaltrelais im Zählerkasten. Es schaltet den Boiler ein, wenn der Rundsteuerempfänger des Netzbetreibers die günstige Tarifzeit meldet, und sonst wieder ab. Daneben sitzt oft ein Schalter, mit dem du den Boiler von Hand einschalten kannst.

Der Rundsteuerempfänger empfängt ein Signal, das der Netzbetreiber über die Stromleitung schickt. Er steuert damit das Tarifschütz, und das Tarifschütz schaltet den Stromkreis des Boilers. So heizt der Boiler nur in der Niedertarifzeit, klassisch von 22 bis 6 Uhr (siehe Wann heizt der Boiler nachts?).

Neben dem Tarifschütz ist oft ein Tag-Nacht-Schalter eingebaut. Die Beschriftung ist unterschiedlich, meist gibt es drei Stellungen:

  • Automatik (Auto): Der Boiler heizt, wenn das Signal des Netzbetreibers kommt.
  • 1 (Hand, Tag): Der Boiler heizt sofort, auch außerhalb der Tarifzeit. Das ist praktisch, wenn das Warmwasser ausgeht, kann aber zum teureren Tarif abgerechnet werden.
  • 0 (Aus): Der Boiler bekommt keinen Strom.

Nach dem manuellen Einschalten den Schalter wieder auf Automatik stellen. Umbauten im Zählerkasten darf nur eine Elektrofachkraft vornehmen.

Dein Boiler kann das automatisch: geht-e heizt ihn zur günstigsten Stromzeit, ohne Zeitschaltuhr.

So funktioniert geht-e
Mehr dazu in unserem Ratgeber – Lohnt sich ein zweiter Stromzähler in Österreich?

Ähnliche Fragen

Unterstützt von

Interreg Central EuropeLand TirolStartup TirolInncubatorAplusB