Kurz gesagt
Für den Speicher werden in Österreich 60 °C empfohlen. Bei 50 °C vermehren sich Legionellen zwar langsamer, sie werden aber nicht zuverlässig abgetötet.
Die 50 °C, die man manchmal hört, beziehen sich auf den Wasserhahn, nicht auf den Boiler: Das Land Tirol nennt dort nach kurzem Vorlauf mindestens 50 °C, die AGES mindestens 55 °C. Im Boiler selbst empfehlen beide 60 °C.
Ein auf 50 °C abgesenkter Speicher spart nur wenig Strom, bei einem 100-Liter-Boiler grob 0,2 bis 0,3 kWh pro Tag. Wer trotzdem niedriger heizt, sollte den Boiler regelmäßig vollständig aufheizen. Leben ältere, kranke oder immungeschwächte Menschen im Haushalt, bleib bei 60 °C.
Ähnliche Fragen
Was bedeuten die Stufen am Temperaturregler meines Boilers?
Bei Austria-Email-Boilern steht Stufe 1 für Frostschutz, Stufe 2 für ca. 40 °C, Stufe 3 für ca. 65 °C und Stufe 4 für ca. 85 °C. Für 60 °C wählst du Stufe 3.
Welche Temperatur sollte ein Elektroboiler haben?
Das Gesundheitsministerium empfiehlt 60 °C am Boilerausgang, vor allem wegen Legionellen. Bei Austria-Email-Boilern ist das Reglerstufe 3.
Kann ich den Boiler im Urlaub ausschalten?
Ja, du kannst die Heizung pausieren. Lass den Boiler nach der Rückkehr voll aufheizen und spül alle Zapfstellen einige Minuten, bevor du duschst.
Spart es Strom, den Boiler nachts auszuschalten?
Es kann Strom sparen, wenn dadurch die durchschnittliche Speichertemperatur sinkt und bis zur nächsten Aufheizung trotzdem genügend Warmwasser vorhanden ist.
Wie oft sollte ein Boiler am Tag aufheizen?
Dafür gibt es keine pauschale Zahl. Bei einem ausreichend großen Speicher kann eine vollständige Aufheizung pro Tag genügen.

