Kurz gesagt
Bei Austria-Email-Boilern steht Stufe 1 für Frostschutz, Stufe 2 für ca. 40 °C, Stufe 3 für ca. 65 °C und Stufe 4 für ca. 85 °C. Für 60 °C wählst du Stufe 3.
Laut Bedienungsanleitung der Austria-Email-Elektrospeicher (EWH/EKH):
| Stufe | Temperatur | Bedeutung |
|---|---|---|
| 1 | – | Frostschutz |
| 2 | ca. 40 °C | handwarm, zu kühl wegen Legionellen |
| 3 | ca. 65 °C | empfohlen, rastet spürbar ein |
| 4 | ca. 85 °C | heiß, mehr Kalk und Verbrühungsgefahr |
Bei manchen Modellen sind die Stufen als Schneeflocke und ein bis drei Punkte markiert. Laut Hersteller weichen die tatsächlichen Werte um bis zu ±10 °C ab. Das Thermometer am Boiler zeigt, welche Temperatur er nach dem Aufheizen wirklich erreicht. Andere Hersteller beschriften ihre Regler anders, die Bedienungsanleitung gibt Auskunft.
Ähnliche Fragen
Welche Temperatur sollte ein Elektroboiler haben?
Das Gesundheitsministerium empfiehlt 60 °C am Boilerausgang, vor allem wegen Legionellen. Bei Austria-Email-Boilern ist das Reglerstufe 3.
Reichen 50 °C im Boiler oder braucht es 60 °C?
Für den Speicher werden in Österreich 60 °C empfohlen. Bei 50 °C vermehren sich Legionellen zwar langsamer, sie werden aber nicht zuverlässig abgetötet.
Wie oft sollte ein Boiler am Tag aufheizen?
Dafür gibt es keine pauschale Zahl. Bei einem ausreichend großen Speicher kann eine vollständige Aufheizung pro Tag genügen.
Sollte ein Boiler 24 Stunden eingeschaltet sein?
Nicht zwingend. Wenn der Speicher groß genug für den Haushalt ist, kann zeitlich begrenztes Aufheizen effizienter sein, weil der Speicher weniger Zeit auf hoher Temperatur verbringt und dadurch weniger Wärme verliert.
Spart es Strom, den Boiler nachts auszuschalten?
Es kann Strom sparen, wenn dadurch die durchschnittliche Speichertemperatur sinkt und bis zur nächsten Aufheizung trotzdem genügend Warmwasser vorhanden ist.

