Kurz gesagt
Üblich sind etwa 60 bis 65 °C. Für Warmwasserspeicher werden häufig 60 °C oder mehr empfohlen, unter anderem wegen des Legionellenrisikos.
Die Empfehlung von 60 °C oder mehr hängt unter anderem mit dem Legionellenrisiko zusammen (AGES). Eine deutlich niedrigere Temperatur spart zwar Wärmeverluste, verringert aber Warmwassermenge und Hygienereserve.
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Sollte ein Boiler 24 Stunden eingeschaltet sein?
Nicht zwingend. Wenn der Speicher groß genug für den Haushalt ist, kann zeitlich begrenztes Aufheizen effizienter sein, weil der Speicher weniger Zeit auf hoher Temperatur verbringt und dadurch weniger Wärme verliert.
Spart es Strom, den Boiler nachts auszuschalten?
Es kann Strom sparen, wenn dadurch die durchschnittliche Speichertemperatur sinkt und bis zur nächsten Aufheizung trotzdem genügend Warmwasser vorhanden ist.
Wie oft sollte ein Boiler am Tag aufheizen?
Dafür gibt es keine pauschale Zahl. Bei einem ausreichend großen Speicher kann eine vollständige Aufheizung pro Tag genügen.
Verbraucht häufiges Ein- und Ausschalten des Heizstabs mehr Strom?
Nicht wesentlich. Ein Heizstab wandelt Strom nahezu vollständig in Wärme um.
Reicht ein 100-Liter-Boiler für mehrere Personen?
Oft ja. Eine volle Ladung eines 100-Liter-Boilers reicht typischerweise für drei bis vier Duschgänge.

