Kurz gesagt
Eine allgemein sichere Wochenregel gibt es nicht. Besser ist ein Boiler, der regelmäßig, am besten täglich, seine Solltemperatur von etwa 60 °C erreicht.
Das deutsche Umweltbundesamt hält eine wöchentliche „Legionellenschaltung“ nicht für einen belegten Ersatz für eine ausreichend hohe Betriebstemperatur (PDF). Entscheidend sind die Temperatur über den ganzen Tag, der Wasserverbrauch und der Zustand der Leitungen.
Das Land Burgenland rät zwar, Warmwassersysteme regelmäßig über 70 °C zu erhitzen, aber zusätzlich zu 60 °C am Boilerausgang, nicht statt dessen. Regelmäßiges vollständiges Aufheizen ist trotzdem besser als ein dauerhaft lauwarmer Speicher.
Ähnliche Fragen
Kann ich den Boiler im Urlaub ausschalten?
Ja, du kannst die Heizung pausieren. Lass den Boiler nach der Rückkehr voll aufheizen und spül alle Zapfstellen einige Minuten, bevor du duschst.
Wie oft sollte ein Boiler am Tag aufheizen?
Dafür gibt es keine pauschale Zahl. Bei einem ausreichend großen Speicher kann eine vollständige Aufheizung pro Tag genügen.
Erhöht eine Zeitschaltuhr am Boiler das Legionellenrisiko?
Nicht, wenn das Heizfenster lang genug ist. Die Zeitschaltuhr bestimmt nur, wann der Boiler heizt. Wie heiß er wird, regelt weiterhin sein Thermostat.
Wie geht geht-e mit Legionellen um?
geht-e verschiebt nur, wann dein Boiler heizt. Die Temperatur regelt weiterhin sein Thermostat, und geht-e erkennt am Stromverbrauch, ob er voll aufgeheizt hat.
Sollte ein Boiler 24 Stunden eingeschaltet sein?
Nicht zwingend. Wenn der Speicher groß genug für den Haushalt ist, kann zeitlich begrenztes Aufheizen effizienter sein, weil der Speicher weniger Zeit auf hoher Temperatur verbringt und dadurch weniger Wärme verliert.

